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PSP kennenlernen
 

PSP kennenlernen
Von: Charith

PSP kennenlernen

Willkommen zu den PSPUG Online-Klassen für Einsteiger! In diesen Lektionen werden wir lernen, wie man PSP 5, 6 und 7 und die meisten seiner Funktionen anwendet. Am Schluß werdet ihr all das wissen, was man braucht, um jedes Tutorial im Internet nachzuarbeiten und auch selber etwas auszuprobieren. Die ersten paar Lektionen werden eher beschreibend und theoretisch sein.

In dieser Stunde geht es um das Aussehen und den Aufbau von PSP: wenn man das Programm öffnet und noch kein Bild geladen hat, und wie es sich dann ändert, wenn man ein Bild öffnet.

Anmerkung: Die Bilder für diese Tutorials wurden, wann immer möglich, verkleinert und in der Anordnung etwas geändert. Deshalb kann auf eurem Bildschirm schon mal etwas anders aussehen als hier.

 
PSP im Startmenü

Startet euer Paint Shop Pro!

Wenn ihr Paint Shop Pro startet, öffnet es sich in genau so einem Fenster wie jede andere Anwendung, die ihr startet.

Dies sind die verschiedenen Teile des PSP Fensters:

 


Titelleiste ohne Bild

1. Die Titelleiste

Zuerst behandeln wir die Titelleiste. Wenn nur PSP und noch kein Bild geöffnet ist, sieht man in der Titelleiste nur "Paint Shop Pro".
 
Titelleiste mit ungespeichertem Bild

Wenn man ein neues Bild öffnet (maximiert), zeigt die Titelleiste vor dem ersten Speichern folgendes an: "Paint Shop Pro – [Bild1 [1:1] (Hintergrund)]".

Im einzelnen:
Paint Shop Pro – Name des Programms
[Bild1 – Name des Bildes
[1:1] – der Vergrößerungsfaktor
(Hintergrund)] – Name der aktiven Ebene

 
Titelleiste mit gespeichertem Bild Sobald man das Bild gespeichert hat oder wenn man ein bestehendes Bild öffnet, zeigt die Titelleiste an: "Paint Shop Pro – [Dateiname.Dateiformat* [1:1] (Hintergrund)]". Dabei ist zu beachten, daß sich der Text nach "Paint Shop Pro –" ändert, je nachdem was man macht.
 


Version 5 und 6 ohne Bild

Version 5 und 6 mit Bild



Version 7 ohne Bild

Version 7 mit Bild

2. Die Menüleiste

Die Menüleiste ist direkt unter der Titelleiste. Wenn kein Bild geöffnet ist, sind die einzigen Optionen: Datei, Bearbeiten, Ansicht, Schnappschuß und Hilfe.

Wenn ein neues Bild erstellt oder ein bestehendes Bild geöffnet wird, hat man Zugang zu allen Menüoptionen.

Alle dieser Optionen haben ein eigenes Untermenü. Die Menüleiste enthält einige Optionen, die sich ändern, je nachdem ob ein Bild geöffnet ist oder nicht.

In PSP 7 gibt es ohne geöffnetes Bild nur noch 4 Optionen: Datei, Bearbeiten, Ansicht und Hilfe.

Wie bei den Versionen 5 und 6 hat man bei geöffnetem Bild Zugang zu allen Menüoptionen. In PSP 7 gibt es die neuen Optionen "Effekte" und "Objekte", der Schnappschuß hat jedoch kein eigenes Menü mehr.

 
Version 5 und 6 ohne Bild

Version 5 und 6 mit Bild


Version 7 ohne Bild

Version 7 mit Bild

3. Die Symbolleiste

Die Symbolleiste ist direkt unter der Menüleiste. Sie stellt für die am häufigsten benutzten Menübefehle Symbole zum direkten Zugriff zur Verfügung.

Es gibt Symbole für Neu, Öffnen, Speichern, Drucken usw. Es gibt hier keinen Unterschied zwischen den Versionen 5 und 6.

Die (jetzt: Standard-)Symbolleiste in PSP 7 sieht genauso aus, abgesehen von zwei neuen Symbolen zum Aktivieren des Schnappschusses und zum Ein- und Ausschalten des Übersichtsfensters.

Man kann die Symbolleiste anpassen, indem man alles herausnimmt, von dem man weiß, daß man es nie benutzen wird, und Symbole hinzufügt für Dinge, die man wahrscheinlich oft benutzen wird.

Natürlich kann man auch die angepaßte Symbolleiste jederzeit wieder ändern. ;)

Wenn kein Bild geöffnet ist, sind nur die Symbole eingeblendet, die sich nicht direkt auf Bilder beziehen (wie z.B. Neu, Öffnen, Paletten-Symbole), die anderen sind ausgeblendet.

Wenn ein Bild geöffnet ist, stehen sofort alle Symbole zur Verfügung außer Widerrufen und Wiederherstellen, die erst dann eingeblendet werden, wenn man das Bild bearbeitet.

 
Version 5 ohne Bild

Version 5 mit Bild


Version 6 ohne Bild

Version 6 mit Bild


Version 7 ohne Bild

Version 7 mit Bild

4. Die Werkzeugleiste

Die Werkzeugleiste ist standardmäßig links am Bildschirmrand angebracht. Wenn man PSP öffnet und noch kein Bild geöffnet hat, sind alle Werkzeuge ausgeblendet. Sobald man aber ein neues oder bestehendes Bild öffnet, stehen alle Werkzeuge zur Verfügung.

Die Werkzeugleiste enthält die folgenden Bildbearbeitungswerkzeuge:

Zeiger
Lupe
Deformation
Beschneiden
Verschieben
Auswahl-Werkzeuge
Mal- und Zeichenwerkzeuge

In Version 6 ist dies dasselbe wie in Version 5, abgesehen von ein paar kleinen Änderungen: Es gibt hier jetzt ein Werkzeug zur Vektor-Objekt-Auswahl, das Linien-Werkzeug wurde in Zeichenstift umbenannt, und das Formen-Werkzeug hat ein neues Symbol bekommen. Sowohl Zeichenstift als auch Formenwerkzeug bieten jetzt mehr Möglichkeiten als in der Vorversion.

In Version 7 hat sich die Werkzeugleiste nur insoweit geändert, als es jetzt ein neues Symbol für Kratzer entfernen gibt.

Wenn man auf ein Symbol klickt, zeigt die Kontroll-Palette (in PSP 6 und 7 "Stil-Palette" genannt) die Optionen an, mit denen das Werkzeug für die aktuelle Aufgabe eingestellt werden kann.

An dieser Stelle werden wir nicht auf die einzelnen Menü- und Werkzeugoptionen eingehen, weil es einfach zu viele sind. Zu diesem Zeitpunkt wäre das zu überwältigend und verwirrend für euch. Wenn wir dann später an einzelnen Aufgaben arbeiten, werden wir jedes Werkzeug und seine Optionen genauer behandeln.

 
Version 5 und 6

5. Die Farbpalette

In den Versionen 5 und 6 von PSP ist die Farbpalette identisch.

Fährt man mit der Maus über das regenbogenfarbene Feld ganz oben, wird im Feld unten die Farbe angezeigt, über der die Maus gerade ist, und darüber werden die RGB-Nummern angezeigt. (Sonst ist dieses Feld grau mit einem großen X.)

Klickt man mit der linken Maustaste auf eine Farbe in dem regenbogenfarbenen Feld, wählt man diese Farbe als Vordergrundfarbe.

Klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Farbe in dem regenbogenfarbenen Feld, wählt man diese Farbe als Hintergrundfarbe.

Dieses regenbogenfarbene Feld ist in allen PSP-Versionen gleich.

Die zwei farbigen Rechtecke zwischen dem regenbogenfarbenen und dem RGB-Feld zeigen die aktuelle Vordergrundfarbe (oben) und Hintergrundfarbe (unten) an.

Klickt man auf den geknickten Doppelpfeil zwischen diesen beiden Rechtecken, kann man blitzschnell die Vorder- und Hintergrundfarben tauschen.

 
Version 7
Version 7
Version 7
Version 7
Version 7



Stilarten





Texturen

In der Version 7 sind einige Teile der Farbpalette identisch mit der in den Versionen 5 und 6. Bei Version 7 gibt es jedoch zusätzliche Optionen.

Die zwei Farbfelder über dem regenbogenfarbenen Feld zeigen jetzt die Vorder- und Hintergrundfarbe an. Mit dem Doppelpfeil dazwischen kann man sie blitzschnell tauschen.

Die zwei Felder direkt unter dem regenbogenfarbenen Feld zeigen die aktiven Stilarten an (das obere den Vordergrund-, das untere den Hintergrundstil). Hier kann man mit einem Klick auf den Pfeil in diesen Feldern wählen zwischen:

Vollfarbe
Farbübergang
Muster
Kein Stil

Diese kann man jeweils für den Vorder- und Hintergrundstil einstellen.

Die zwei Felder direkt unter den Stilfeldern zeigen die Texturen an. Auch diese kann man jeweils für Vorder- und Hintergrund individuell einstellen auf entweder Textur oder Keine Textur.

Direkt unter den Texturfeldern gibt es die Option "Standard".

Ist diese Option aktiviert, so gelten die aktiven Vorder- und Hintergrundeinstellungen für jedes Werkzeug, das genutzt wird.

Ist diese Option nicht aktiviert, dann gelten diese Einstellungen nur für das gerade aktuelle Werkzeug und werden wiederhergestellt, wenn dieses Werkzeug das nächste Mal ausgewählt wird.

 
Arbeitsbereich ohne Bild

6. Der Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich ist die freie (hier dunkelgraue) Fläche in Paint Shop Pro; die Farbe des Arbeitsbereiches hängt davon ab, welche Farbeinstellungen/Desktop-Themen man für Windows verwendet.
 
Arbeitsbereich mit nicht-maximiertem Bild

Wenn man ein neues Bild erstellt oder ein bestehendes Bild öffnet, wird dies nicht-maximiert im Arbeitsbereich plaziert.

Je nach der Größe des Bildes und dem verwendeten Vergrößerungsfaktor nimmt das Bild mehr oder weniger Platz im Arbeitsbereich in Anspruch, entsprechend viel oder wenig ist dann von dem freien Arbeitsbereich zu sehen.

 
Arbeitsbereich mit maximiertem Bild

Ist das geöffnete Bild maximiert, dann ist das tatsächliche Bild in der Mitte, und der freie Arbeitsbereich wird zu einem grauen Rautenmuster auf weißem Hintergrund.

Wie viel von diesem Rautenmuster des Arbeitsbereiches zu sehen ist, hängt wiederum von der Größe des Bildes und dem verwendeten Vergrößerungsfaktor ab.

 
Statusleiste ohne geöffnetes Bild

7. Die Statusleiste

Die Statusleiste befindet sich am unteren Rand des Programmfensters.

Sie zeigt Informationen über ein Bild, seine Eigenschaften und Bearbeitungsprozesse an, je nachdem welches Werkzeug oder Menü verwendet wird.

Wenn kein Bild geöffnet ist und kein Werkzeug verwendet wird, dann sieht man lediglich links "Drücken Sie F1, um die Hilfefunktion zu aktivieren" und rechts "Bild: Keine" (in Version 6 und 7: "Bild: Kein").

 
Rechter Teil der Statusleiste in Version 6 und 7 bei gerade geöffnetem Bild

Sobald man ein neues Bild erstellt oder ein bestehendes Bild öffnet, und die Maus weder über dem Bild noch über einem Werkzeug oder Menüeintrag ist, so ändert sich in den Versionen 6 und 7 die Anzeige rechts zu:

"Bild: 117 x 60 x 16 Millionen – 20.6 KByte"

Übersetzt: "Bild: Breite x Höhe x Anzahl der Farben – Dateigröße"

 
Statusleiste mit Koordinatenanzeige

Jetzt geht mit der Maus über den Zeiger in der Werkzeugleiste und beobachtet die Statusleiste. Seht ihr, wie sich die Anzeige links ändert?

Jetzt klickt auf die Statusleiste und bewegt dann die Maus langsam über das geöffnete Bild. Seht ihr, wie sich die linke Anzeige wiederum ändern? Jetzt werden Koordinaten angezeigt.

Die erste Zahl in der Klammer gibt die horizontale Koordinate (Breite) an und die zweite Zahl die vertikale Koordinate (Höhe). Diese ändern sich laufend, solange man die Maus über das Bild bewegt.

 
Version 5: Kontroll-Palette

8. Die Kontroll-Palette (Version 5)

Wenn man ein Werkzeug auswählt, kann man hier die Einstellungen des Werkzeugs dem anpassen, was man machen möchte.

Das Aussehen der einzelnen Karteikarten ist je nach dem verwendeten Werkzeug unterschiedlich.

 
Version 6: Stil-Palette

Die Stil-Palette (Version 6)

Die Stil-Palette von Version 6 ist dieselbe wie die Kontroll-Palette von Version 5, hat jedoch einen anderen Namen.

Anders als in Version 5 sind die Karteikarten hier außerdem mit Symbolen gekennzeichnet anstatt mit Text.

 
Version 7: Stil-Palette

Die Stil-Palette (Version 7)

Sie trägt denselben Namen wie in Version 6, jedoch werden Stilarten und Texturen für viele Werkzeuge jetzt in der Farbpalette eingestellt, die früher in der Kontroll-Palette (Version 5) oder der Stil-Palette (Version 6) eingestellt wurden.
 
Version 5 ohne Bild

Version 5 mit Bild


Version 6 und 7 ohne Bild

Version 6 und 7 mit Bild

9. Die Ebenen-Palette

Ebenen sind die Computer-Versionen von Plastikfolien, wie man sie z.B. für Overhead-Projektoren benutzt.

Die Ebenen-Palette der Version 5 unterscheidet sich von der Ebenen-Palette der Versionen 6 und 7; letztere beiden sind jedoch identisch.

Wenn kein Bild geöffnet ist, ist die Ebenen-Palette leer. Sobald ein Bild geöffnet ist, stehen die Optionen der Ebenen-Palette zur Verfügung.

Wenn ein Bild geöffnet ist und man mit der rechten Maustaste auf die Ebene in der Ebenen-Palette klickt, öffnet sich ein Kontext-Menü.

Die kleine Brille rechts vom Ebenen-Namen (in Version 6 und 7; in Version 5 ist dies das farbig gestreifte Symbol rechts neben dem Ebenen-Namen) ist ein Umschalter, mit dem man diese Ebene anzeigen oder verstecken kann. Diese Option gibt es, sobald man ein normales Bild (bei dem die einzige Ebene normalerweise "Hintergrund" genannt wird) in eine Ebene umwandelt (der Name ändert sich dann in "Ebene1") und wenn man mehrere Ebenen in einem Bild hat.

Sobald man eine zweite Ebene hinzufügt, stehen auch die Felder mit 100 (Deckfähigkeit in Prozent) und Normal (Anpassungsmodus der Ebene) zur Verfügung.

 

So, das war's für diese Stunde. Wir hoffen, daß ihr euch jetzt mit Aussehen und Aufbau von Paint Shop Pro etwas besser auskennt.

Nächste Woche werden wir kurz über die verschiedenen Graphikformate sprechen. Bis dann! ; )

 
(Übersetzung aus dem Englischen von Doro Sensen)